Neuer Internetauftritt für das Benchmarking der großen Großstädte

„Vergleichen, vernetzen, verbessern“: Diesen Leitgedanken des „Benchmarkings der großen Großstädte“ hat con_sens jetzt auch bei Design und Aufbau der neuen Projekthomepage unter https://www.benchmarking-grossstaedte.de umgesetzt. Fachleute aus Politik und Verwaltung, aber auch interessierte Bürger:innen und die Medien erhalten nutzerfreundlich Zugriff auf ausgewählte Daten, Reports und Neuigkeiten aus dem Leistungsvergleich von 14  teilnehmenden deutschen Großstädten und der Region Hannover.

Zum Informationsangebot der Website gehören aussagekräftige Profile der beteiligten Städte. Hier sind wesentliche Informationen aus dem Benchmarking und dem begleitenden Monitoring zusammengefasst. Sie geben zudem Auskunft über die heterogene Struktur der beteiligten Kommunen und weisen Zuständigkeiten, Organisationsformen, Wirtschaftsindikatoren und weitere Kennziffern individuell aus.

Information im Detail

Außerdem bietet die Projekthomepage Übersichten zu einzelnen Untersuchungsbereichen des Benchmarkings der großen Großstädte. Nutzer:innen finden dezidierte Informationen zu folgenden Themen:

  • Hilfe zum Lebensunterhalt (HLU)
  • Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung außerhalb von Einrichtungen (GSiAE)
  • Hilfe zur Pflege (HzP)
  • Asylbewerberleistungsgesetz
  • Leistungsbezug nach dem SGB II

Mit dem Monitoringbericht 2019/2020 und einer Sonderauswertung zum „Wohnen in Großstädten“ stehen die aktuellen Reports zum Download als PDF bereit. Veröffentlichungen aus den Vorjahren finden Sie im Archiv.

BI und digitale Prozesse im Hintergrund

Der Relaunch der Homepage und das Redesign des gesamten Außenauftritts erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem im Hintergrund vieles modernisiert wurde: Das Datenmanagement des Benchmarkingprojekts, das con_sens seit 1999 betreut, läuft seit dem Jahr 2020 komplett digital. Über die eigens für diesen Zweck entwickelte Business-Intelligence-Lösung (BI) können die beteiligten Kommunen sowohl die Datenerfassung als auch die Datenanalyse nun über einen geschützten Bereich der Website online vornehmen.

Wir freuen uns, wenn Sie auf der Website ein wenig stöbern. Wenn Sie Fragen haben oder uns ein Feedback geben möchten:

Dennis Döschner

Berater

Reform des SGB VIII: Gleichung mit vielen Unbekannten

Inklusion – das große Ziel ist bekannt, aber der Weg dorthin erscheint noch vage: Mit der Reform des Sozialgesetzbuchs (SGB) VIII vollzieht der Gesetzgeber einen überfälligen Paradigmenwechsel. Die gleichartige, integrierte Betreuung von Kindern und Jugendlichen mit oder ohne gesundheitlicher Beeinträchtigung soll endlich Wirklichkeit werden. Geplant ist, dieses Vorhaben in drei Stufen bis zum Jahr 2028 zu realisieren – 20 Jahre, nachdem die wegweisende UN-Behindertenrechtskonvention in Kraft getreten ist.

Für die Ämter und Kommunen bleibt die Reform des SGB VIII zunächst eine Gleichung mit vielen Unbekannten. Die Unsicherheit ist demzufolge groß, der Zeitkorridor indes kurz. Aus unserer langjährigen Erfahrung mit umfangreichen Gesetzesvorhaben – con_sens berät die örtlichen und überörtlichen Träger der Jugendhilfe seit dem Jahr 1998 – können wir überzeugt sagen: Hier öffnet sich ein Gestaltungsraum. Die vielen offenen Fragen im Kontext der Reform des SGB VIII sollte Kommunen, Ämter und Träger nicht davon abhalten, sich jetzt strategisch auf den inklusiven Ansatz des neuen SGB VIII auszurichten. 

Inklusion – den Systemwechsel gestalten

Auf die eine oder andere Art stellen sich in den verschiedenen Kommunen ähnliche Aufgaben: Das bisherige System ist auf den Prüfstand zu stellen und gegebenenfalls sind Ämter, Funktionen und Mitarbeiter zusammenzuführen. Prozesse müssen umgestaltet und Zuständigkeiten neu geregelt werden. Auch die Zusammenarbeit mit den Trägern benötigt eine neue Basis, denn sie sind nun in der Pflicht, die neuen SGB-VIII-Vorgaben umzusetzen. Dazu bedarf es neuer Personalkonzepte und Unterstützungsangebote. Um es auf den Punkt zu bringen: Der größte Handlungsdruck für die Kommunen ergibt sich aus der zwangsläufig veränderten Steuerung der Hilfsmaßnahmen.

Change Management und Teambuilding, Qualitätsmanagement und Mitarbeiterqualifizierung sind also gefragt. Das ist genau unser Metier. Von der Organisationsentwicklung über die Strategiearbeit bis hin zur präzisen Personalbemessung beherrschen wir alle Instrumente, um öffentliche wie private Akteure sicher und zukunftsfest durch den anspruchsvollen Systemwechsel der SGB-VIII-Reform zu begleiten.

Sprechen Sie uns gerne an!

Johannes Nostadt

Senior Berater

Telefon: +49 40 4103281
E-Mail: nostadt@consens-consulting.de