Vergleichen lohnt sich

Die Leistungen und Ausgaben des Sozialstaates stehen im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit. Kommunale und freie Träger der Sozialhilfe sind mehr denn je aufgefordert, ihre Effizienz unter Beweis zu stellen und weiter zu erhöhen. Man kann es auch anders formulieren: Steuerzahler:innen und Leistungsberechtigte verdienen es, dass Finanzmittel getreu der Gesetzeslage bewilligt und verteilt werden.

Wir sind überzeugt: Benchmarking, wie con_sens es seit ihrer Unternehmensgründung im Jahr 1998 interpretiert und permanent weiterentwickelt, leistet dazu einen wesentlichen Beitrag. Der Vergleich ‚unter Gleichen‘ ermöglicht es Organisationen, ihren Leistungsstand verlässlich zu bestimmen und ihre Optimierungspotenziale aufzudecken.

Steuerungsrelevanz als Leitstern

Benchmarking macht eigene Stärken wie Schwächen sichtbar und liefert fundierte Einsichten, um das eigene Handeln zu legitimieren und zu verbessern. Erst in Relation zu anderen lassen sich Qualität und Quantität, Ausgaben und Wirksamkeit der eigenen Leistungen präzise einordnen.  

con_sens arbeitet kompromisslos daran, dass die im Benchmarking verwendeten Zahlen die erforderliche Güte besitzen und tatsächlich vergleichbar sind. Alle Daten werden genau definiert und plausibilisiert.

Unser Leitstern ist die Steuerungsrelevanz: Im Benchmarking werden vorzugsweise Werte erhoben, analysiert und interpretiert, die für die operative Arbeit oder die strategische Ausrichtung erfolgsentscheidend sind. Auf diesem Wege lässt sich zudem präzise einschätzen, welche Auswirkungen Gesetzesänderungen auf die zentralen Kennziffern haben.

Die Benchmarking-Kreise von con_sens

con_sens initiiert, organisiert und moderiert Benchmarking-Kreise für das interkommunale Leistungs- und Prozess-Benchmarking.

In den Bereichen SGB II (Arbeit) und SGB XII (Soziales) laufen derzeit fünf Benchmarking-Kreise. Auf Bundes- und auf Länderebene kooperieren –teils über Jahrzehnte – die Sozialämter großer und mittelgroßer Großstädte sowie die Sozialämter von Landkreisen.

In der Jugendhilfe (SGB VIII) sind fünf Benchmarking-Kreise unter der Obhut von con_sens aktiv. Dabei vergleichen sich Jugendämter mittelgroßer Großstädte bundes- oder länderweit respektive die Jugendämter der Landkreise eines Bundeslandes.

Im Themenfeld der Eingliederungshilfe (SGB IX) unterhält con_sens Benchmarking-Kreise für den freiwilligen Zusammenschluss aller 23 überörtlichen Träger der Sozialhilfe und der Eingliederungshilfe in Deutschland (BAGüS) sowie für die örtlichen Träger in Schleswig-Holstein. In anderen Benchmarking-Kreisen ist die Eingliederungshilfe ebenso ein Teil der Untersuchung.

Je nach aktuellen Entwicklungen werden auch weitere Leistungen aufgegriffen wie z.B. die Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetzt oder Kennzahlen zur Corona-Pandemie. Standardmäßig werden Kontextfaktoren wie die Pflegestatistik oder Wirtschaftsindikatoren ausgewertet.

Unser Ziel lautet "Benchmarking 2.0": Dafür setzen wir moderne Business Intelligence (BI) und intuitive Dashboards ein.

Benchmarking auf con_sens Art

Autonomie und Transparenz, Vertraulichkeit und Verbindlichkeit bilden das Fundament jeder erfolgreichen Zusammenarbeit im Benchmarking. Dafür setzt sich con_sens ein – als Partner mit langjähriger Erfahrung und Fachwissen, als neutraler Moderator und mitunter als Schiedsrichter.

Wir versetzen die Benchmarking-Kreise in die Lage, aus der geteilten Datenbasis und den verknüpften Analysen neue Ansätze für effiziente Prozesse, Steuerungssysteme und Organisationsformen abzuleiten.

Mit unserer Unterstützung finden und formulieren die teilnehmenden Organisationen belastbare Argumente, um ihre Leistung und ihren Ressourceneinsatz gegenüber Politik und Öffentlichkeit überzeugend zu vertreten. Nicht zuletzt können die teilnehmenden Kommunen und Landkreise auf Basis der Vergleichsdaten solidarisch Stellungnahmen zu aktuellen Themen abgeben und in öffentlichen Debatten Position beziehen.

Benchmarking 2.0 – der con_sens Mehrwert

Wir denken Benchmarking weiter. Eine ausschließlich betriebswirtschaftliche Sichtweise ist uns genauso fremd wie nackte, in Datenbanken aufbereitete Zahlenkolonnen. Daten verlangen immer nach Interpretationen. Dabei haben wir stets den gesamten Sozialraum und das vernetzte Leistungsspektrum im Blick.

Wir ergänzen die Managementperspektive des Benchmarkings um den sozialpolitischen Kontext. Und wir fördern den Diskurs und fordern gemeinsame Lernprozesse der Teilnehmer:innen. Regelmäßig veranstalten wir für unsere Benchmarking-Kreise eigene Fachtagungen, auf denen nicht nur der Erkenntnisgewinn, sondern auch das Networking  im Mittelpunkt steht.

Technologisch lautet unser Ziel „Benchmarking 2.0“. Dafür verknüpfen wir Benchmarking mit moderner Business Intelligence (BI). Mit cloudbasierter Datenorganisation und ebenso intuitiven wie informativen Dashboards schlägt con_sens ein neues Kapitel des Benchmarkings auf.

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